TheaterAnsicht

 

Liebe Gäste,
leider müssen auch wir uns für die nächsten Wochen von der öffentlichen Bühne verabschieden.
Aber das heißt nicht, dass wir untätig sein werden - denn schließlich wollen wir Ihnen nach der Corona-Zwangspause wieder ein schönes Programm anbieten.
Bleiben Sie gesund, bleiben Sie frohen Mutes und bleiben Sie uns treu.


PS: Da unser Haus nicht institutionell gefördert wird, trifft uns der Virus sehr empfindlich.
Über Ihre Spende würden wir uns daher sehr freuen.
Förderverein für deutsch-jüdische Theatervorstellungen e.V. (gemeinnützig)
DE43 1004 0000 0700 094602
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Vielen, vielen Dank sagt Ihnen Ihr Team vom DJT!
Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung der Kurt und Hildegard Löwenstein/Loste-Stiftung
lwenstein

Berlin braucht das DJT

"Und so sagte sich der Überlebende,
sich nicht zu erinnern
mache ihn zum Komplizen des Feindes: 
Wer zum Vergessen beiträgt,
vollendet das Werk der Mörder.
Deshalb ist es notwendig,
Zeugnis abzulegen, um sich nicht im Lager
des Feindes zu finden."
Aus: Elie Wiesels "Jude heute - Erzählungen - Essays - Dialoge" 

Auf Initiative des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf hat das Deutsch-Jüdische Theater seit November 2017 seine Heimat im Theater Coupé gefunden - im Bürgeramt und in unmittelbarer Nähe zur U-Bahn- und Busstation Fehrbelliner Platz.

Was das öffentliche Gebäude an Charme vermissen lässt, machen das kleine Theater und sein familiäres Team wieder wett.

Für die Zeit vor dem Einlass und für die Pause gibt es eine intime Bar, wo man in schöner und musikalischer Atmosphäre einen Sekt, schmackhafte Weine oder andere Getränke genießen kann. In der unmittelbaren Umgebung findet man gute Cafés und Restaurants, so dass dem Abendessen vor oder nach der Vorstellung nichts im Wege steht.

Das einzige jüdische Repertoire-Theater in Deutschland (Bimah/Größenwahn und jetzt DJT) wurde 2001 an diesem Ort von dem Israeli Dan Lahav, dessen Wurzeln in Hamburg lagen, gegründet, zog über Neukölln nach Mitte in den Admiralspalast, um dann wieder in den Bezirk zurückzukehren, der schon vor dem Zweiten Weltkrieg Zentrum deutsch-jüdischen Lebens und jüdischer Kultur in Berlin war.

Dan Lahav ist 2016 an den Folgen eines Hirntumors gestorben. Sein Team hat den Kampf um die Existenz des Hauses aufgenommen und dabei die tatkräftige Unterstützung von Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister, Heike Schmitt-Schmelz, Kulturstadträtin, und Elke von der Lieth, Kulturamtsleitung, bekommen. Wir bedanken uns sehr für dieses Engagement, ohne dass es kein Deutsch-Jüdisches Theater in Berlin mehr gäbe.

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch und sagen ein herzliches Schalom,

Ihr Team vom DJT

 

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