Spielplan September 2018

 

5.Oktober 2018 die Premiere von "Shalom-Salam: Wohin?" Folge 4

Unsere interkulturelle  Kulturclash-Tragikkomödie. Mehr Infos hier

 

Fr  14.09.2018 18.00 Uhr Shpil, shpil, Klezmer shpil / Konzert & Party Saisonbeginn

Sa 15.09.2018 19.00 Uhr Benjamin-Wohin?

So 16.09.2018 19.00 Uhr Benjamin-Wohin?

Do 20.09.2018 20.00 Uhr The Barry Sisters „Bay mir bistu sheyn“

Fr. 21.09.2018 20.00 Uhr Kabarett Größenwahn-Das verlorene Paradies

So 23.09.2018 19.00 Uhr Kurt Tucholsky – Kabarett!?

Do 27.09.2018 20.00 Uhr Kishon: Die beste Ehefrau von allen und ICH

Fr  28.09.2018 20.00 Uhr The Barry Sisters „Bay mir bistu sheyn“

So 30.09.2018 19.00 Uhr Shabat Shalom

Fr 05.10.2018 19.00 Uhr Premiere: Shalom – Salam: Wohin? Folge 4

Sa 06.10.2018  19.00 Uhr Shalom – Salam: Wohin? Folge 4

So 07.10.2018  17.00 Uhr Shalom – Salam: Wohin? Folge 4

Mi 10.10.2018  19.00 Uhr Shalom – Salam: Wohin? Folge 4

Do 11.10.2018  19.00 Uhr Shalom – Salam: Wohin? Folge 4

Fr 12.10.2018   19.00 Uhr Shalom – Salam: Wohin? Folge 4

Sa 13.10.2018  19.00 Uhr Shalom – Salam: Wohin? Folge 4

So 14.10.2018  17.00 Uhr Shalom – Salam: Wohin? Folge 4

Do 18.10.2018  19.00 Uhr Shalom – Salam: Wohin? Folge 4

Fr 19.10.2018   19.00 Uhr Shalom – Salam: Wohin? Folge 4

So 21.10. 2018 17.00 Uhr Es liegt in der Luft... Mischa Spoliansky

 


Programme:

 

Shalom-Salam: Wohin? Folge 4

 


Eine Culture-Clash-Tragikkomödie

Ein jüdischer Junge liebt ein muslimisches Mädchen. Für die jeweiligen Familien ist das eine Katastrophe ähnlich einem Weltuntergangsszenario, denn Aischas sind dumm, feiern keinen Shabbat und bringen keine jüdischen Kinder zur Welt und Davids sind arrogant, nur auf ihren Vorteil aus und verachten den Islam. Die beiden jungen Menschen gehen aber das Wagnis ein, mit den familiären Überzeugungen zu brechen und sich für ihre Liebe zu entscheiden...

Shalom – Salam: Wohin?“ ist ein Theaterstück mit Jugendlichen christlicher, jüdischer und muslimischer Prägung, professionellen Schauspielern und Musikern, die einen gemeinsamen Klangkörper entstehen lassen, der schon auf der sinnlichen Ebene die bereichernde Vielfalt erleben lässt. Das Stück wird durch Stellungnahmen und Positionierungen der Teilnehmer/innen bestimmt. Es reagiert jährlich auf die aktuelle Situation in Deutschland, thematisiert Antisemitismus und Antiislamismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in der Gesellschaft. Die Inszenierung mit den Jugendlichen will Aufklärung, Annäherung und gegenseitiges Verständnis fördern. Darüber hinaus spiegelt es sowohl die politische Situation im Allgemeinen als auch die Lage der Jugendlichen im Speziellen wider. Das Projekt bietet ihnen eine Gelegenheit, ihnen unbekannte Religionen kennen zu lernen, um Vorurteile abzubauen. Das Theaterstück öffnet ein Fenster, das einen Einblick in die verschiedenen Religionen und Kulturen ermöglicht. Unterschiede, Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten können erkannt sowie Ängste und Vorurteile abgebaut werden.

Eintrittspreise: 15,- €, ermäßigt 10,- €, Schulklassen 5,-/ 7,- €

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Idee: Dan Lahav

Buch und Projektleitung: Alexandra Julius Frölich

Regie: Hermann Höcker

Presse/Marketing/Vertrieb: Bettina Exner

Technische Leitung: Peter Werner

Musikalische Leitung: Alexander Gutman

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Benjamin-Wohin? von Hermann Sinsheimer (1883-1950)

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Ein jüdisches Roadmovie für die Bühne

Benjamin-Wohin?“ ist eine Komödie, deren Helden nicht ausziehen, um das Fürchten zu lernen, sondern um dieses hinter sich zu lassen. In ihrem Shtetl sind sie diejenigen, über die man lacht und die laut ihren Frauen „zu nichts nütze und überflüssig“ sind. So machen sich Benjamin und Senderl, genannt „das Weib“, auf den Weg zum großen Rothschild und den zehn verlorenen Stämmen, um Eretz Israel „vom Türken“ zurückzuerobern und dort beim großen jüdischen König in eine glänzende Zukunft zu gehen. Eine jüdische Odyssee gleich der von Don Quijote und seinem Gefährten Sancho Panza führt die beiden Kameraden durch das zaristische Russland auf der Suche nach dem Sinn ihres Daseins, dem „Meschiach – gepriesen sei Er auch in der Not“ und dem persönlichen Glück.

22,- €, ermäßigt 12,- €

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Regie: Evgenija Rabinovitch

Mit: Alexandra Julius Frölich, Joachim Kelsch, Andrea Kurmann

Am Klavier: Alexander Gutman

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 Kabarett Größenwahn-Das verlorene Paradies

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Dort, wo heute das Kranzler Eck ist, befand sich in den Zwanzigern eine andere Berliner „Institution“, eine Bühne, auf der Stars wie Marlene Dietrich, Margo Lion und Blandine Ebinger ihre ersten Erfolge gefeiert haben, die Musik von Friedrich Hollaender und Mischa Spoliansky zu erstem Ruhm gelangte. Die Inszenierung erzählt eine von vielen Geschichten dieser Blütezeit deutsch-jüdischer Kultur vor 1933. 

22,- €, ermäßigt 12,- €

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Mit: Katharina Groth, Judith Steinhäuser, Alexandra Julius Frölich

Am Klavier: Alexander Gutman

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Shabat Shalom Ein Freitagabend in einer jüdischen Familie

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Seit 25 Jahren lädt das deutsch-jüdische Theater zu diesem ganz speziellen Abend ein und gastierte damit mit großem Erfolg in vielen Städten in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Holland. „Shabat Shalom!“, so begrüßt eine jüdische Familie traditionell den Freitagabend. — Wir bieten Ihnen (allerdings an Sonntagen) die Gelegenheit, einen solchen Abend bei uns zu erleben. Lernen Sie ein Stück jüdisches Brauchtum kennen, begleitet von traditioneller Musik, jüdischen Chansons, alten Geschichten und dem berühmten jüdischen Humor. 

25,- €, ermäßigt 15,- €

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Mit: Alexandra Julius Frölich, Manfred Kloss, Alexander Gutman
Musikalische Begleitung: Natalja Malisch
Konzept: Dan Lahav (1946-2016)

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Kishon: Die beste Ehefrau von allen und ICH - szenische Lesung

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Die Ehe ist ein weltweites Fiasko, Monogamie und Treue sind unrealistisch, die Ehe ist nur für Frauen erfunden worden, und deshalb sollten eigentlich auch nur Frauen heiraten. Aber auch sonst ist die Ehe kein Zuckerschlecken für einen Mann! Glauben Sie mir, ich weiß, wovon ich da spreche, denn ich war 43 Jahre lang mit IHR verheiratet.“ Aber kommen Sie doch einfach bei uns vorbei. Ich kann Ihnen Dinge erzählen... 

22,- €, ermäßigt 12,- €

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Mit: Joachim Kelsch und Alexandra Julius Frölich

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The Barry Sisters „Bay mir bistu sheyn“

 

Die Geschichte und die schönsten Songs der glamourösen Barry Sisters, die als erstes weibliches, jüdisches Gesangsduo mit popmusikalischen und verjazzten Versionen jiddischer Lieder Weltruhm erlangten.

 22,- ermäßigt 12,- €

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Buch & Regie: Evgenija Rabinovitch

Tanz: Elena Klyuchareva

Musikalische Leitung und Klavier: Alexander Gutman

Olha Semchyshyn (Alt)

Vilma Remezaite (Sopran)

Die Mutter: Alexandra Julius Frölich

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Kurt Tucholsky – Kabarett!?

 

Kennen Sie Peter Panther, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel oder Kaspar Hauser? Hinter diesen Namen verbarg sich Tucholsky, der Autor von "Rheinsberg" und "Schloss Gripsholm", wenn er für die "Weltbühne" seine messerscharfen Satiren über die menschliche Natur im allgemeinen und die politischen Zustände in Deutschland im besonderen schrieb. Seine pointierten Gedankenblitze haben bis heute nichts von ihrer bissigen und komischen Aktualität eingebüßt. 

22,- €, ermäßigt 12,- €

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Mit Manfred Kloss und musikalischer Begleitung (Klavier)

Konzept: Dan Lahav (1946-2016)

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Shpil, shpil, Klezmer shpil...

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Wir tauchen ein in die jüdische Lied- und Musikkultur, wie sie sich überall dort in Europa entwickelte, wo Juden leben und ihre Musik sich mit der des Landes vermischte. Dabei schlagen wir den Bogen vom Shtetl des russischen Zarenreiches über Spanien hin nach Israel. 

15,- €, ermäßigt 10,- €

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Mit: Alexander Gutman (Klavier und Gesang)

Alexandra Julius Frölich (Gesang)

Andrej Ur (Violine)

Uhrzeit: 17h

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Es liegt in der Luft... Mischa Spoliansky - der Komponist des Kurfürstendamms

SPOLIANSKY 

21.10.2018, 20 Uhr

Der jüdische Komponist und Pianist gehörte neben Friedrich Hollaender zu den prägenden musikalischen Köpfen der Berliner Kabarett- und Schlagerszene in den 1920er Jahren. Berühmt wurde er mit der Kabarett-Revue "Es liegt in der Luft", in der auch Marlene Dietrich mitwirkte. 1933 emigrierte Spoliansky nach London und kehrte erst 1977 für ein umjubeltes Konzert nach Berlin zurück. Der Musikhistoriker Dr. Jürgen Schebera lässt Leben und Werk erzählerisch lebendig werden, dazu erklingen live einige seiner schönsten Lieder, kombiniert mit fast vergessenen zeitgenössischen Tondokumenten

Eintrittspreise: 15,- €, ermäßigt 10,- €

Mit: Dr. Jürgen Schebera (Moderation), Alexandra Julius Frölich, Eva Maria Kölling (Gesang) und Alexander Gutman (Klavier)

Konzept: Dr. Jürgen Schebera

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